Vor Jahren als 3D-Druck-AG gestartet, hat sich das Projekt "um mal auszuprobieren, was man da so mit machen kann", mittlerweile zu einem Maker-StartUp entwickelt. Allerhöchste Zeit also, um näher hinter die Kulissen von "AuF Geht's 3D" zu blicken. Natürlich erledigen das diejenigen, die dabei den größten Durchblick haben - nämlich die Schülergruppe selbst:

Eine eigene Schülerfirma?

Die Begeisterung der 3D-Druck-AG war sofort groß. Auch, als klar wurde, dass eine eigene Firma auch mit Rechnungen schreiben, Buchhaltung, dem Entwurf einer Corporate Identity und dem erstellen einer eigenen Website einher geht, tat das der hohen Motivation keinen Abbruch. Der Erfolg stellte sich entsprechend schnell ein.
Jetzt, da die ersten Aufträge erledigt sind, das Verbrauchsmaterial aus der eigenen Kasse bezahlt wird, selbst finanzierte 3D Drucker und Computerhardware angeschafft werden, trägt der Fleiß erste Früchte.
Da der Instagram-Account erstellt und die Website programmiert ist, sind die Schüler bereit für den Schritt an die Öffentlichkeit und wollen ihre AG, die zu einer Schülerfirma wächst, endlich vorstellen.
Wir, die 3D-Druck-AG des Anne-Frank-Gymnasiums in Werne würden uns und unsere Tätigkeiten gerne näher vorstellen. Wir sind eine AG, in der die Schülerinnen und Schüler in ihrer Freizeit alles Mögliche drucken können. Die einzige Grenze ist ihre Vorstellungskraft, und vielleicht die Druckgröße. 3D-Druck ist eine spezielle Technik, in der ein 3D-Drucker mit heißem Plastik, sogenanntem Filament, oder Resin, einem speziellen Harz, das mithilfe von UV-Licht ausgehärtet wird, dreidimensionale Gegenstände herstellt.
Die AG existiert bereits seit zwei Jahren und ist im Begriff zu einer Schülerfirma heranzuwachsen. Der Firmenname war schnell gefunden: AuF Geht's 3D
Die nötigen 3D-Modelle werden von den Schüler*innen größtenteils selbst entworfen und in entsprechen Computerprogrammen erstellt. Somit können die Schüler*innen sehr individuell auf die Wünsche ihrer Auftraggeber eingehen.
Erst vor kurzem bearbeitete die AG einen Großauftrag von 100 Schlüsselanhängern, die für einen deutsch-amerikanischen Schüleraustausch gedacht sind. Das Besondere an dem Auftrage war, neben der Menge, dass es zwei Versionen gab. Eine Version mit den Farben der deutschen Flagge und eine Version mit den Farben der amerikanischen Flagge. Die Schlüsselanhänger können Sie sich auf unserem Instagram-Account ansehen.
In der Weihnachtszeit werden fleißig Weihnachtsmänner, Keksformen und weitere schöne Gimmicks produziert, aber auch Spezialaufträge oder der Wunsch nach einfachen Schlüsselanhängern sind immer willkommen. So war ein Maskenhalter, der die Ohren bei längerem Tragen entlastet, plötzlich ein Renner in der und außerhalb der Schule. Der Maskenhalter wird von den Schüler*innen zum Selbstkostenpreis angeboten.
Kaufen kann man Modelle entweder persönlich in der Schule, oder auf der Website (AuF-Gehts.de.cool), die die Mitglieder der Schulfirma stetig ausbauen.
Die AG beschäftigt sich aber nicht nur mit der 3D-Druck-Technik, sondern auch mit weiterer Technik wie dem Aufbau von Computern. Die Schüler*innen löten, schrauben, basteln. Sie starten Projekte, um bspw. Vögel im Brutkasten beobachten zu können. Bei diesen Projekten kommen alle Themen zusammen. Von Holzarbeiten, über die 3D-Druck Technik, bis hin zur Verkabelung der ganzen Technik.
Für erste Investitionen haben die Schüler*innen Firmen aus der Umgebung kontaktiert, um Spenden für neue 3D-Drucker sowie benötigte Hardware wie Monitore oder Computer zu bekommen. Die Schüler*inne freuen sich genauso über Sachspenden, wie ausgemusterte Computer oder Monitore,
die sie säubern, nötigenfalls reparieren und neu aufsetzen können. Im Gegenzug ist es für die Firmen interessant kleine Giveaways oder 3D- gedruckte Werbeartikel mit dem Firmenlogo zu bekommen.
Konnten wir ihr Interesse wecken? Mehr Informationen zu uns finden sie auf unsere Website AuF-Gehts.de.cool. Auch wenn sie etwas kaufen möchten, uns spenden wollen oder einfach nur eine Frage haben, können sie uns über die Website kontaktieren.