Digitale Schule

 

 

→  seit 2014 fundierte Erfahrung mit 1:1 Tabletausstattung (GYOD)  ←

→  schüleraktivierende und innovative Unterrichtsgestaltung  ←

→  wir verbinden Lern- und Lebenswelten, Analoges und Digitales  ←

→  Erarbeitung von Chancen und Risiken mit der ganzen Schulgemeinde  ←

→  volle 1:1-Tabletaustattung seit 2021  ←

... und viels mehr. AuF Geht's!

 

Das aktuelle und ausführlichere Medienkonzept des Anne-Frank-Gymnasiums steht auch als Download in Form einer PDF-Datei zur Verfügung.

Eine erweiterte und aktualisierte Fassung des folgenden Textes enthält unser Programm Digitale Schule.

iPad-Ausstattung ab Klasse 5

Die Lebenswirklichkeit der Schüler ist heute durch eine intensive Nutzung digitaler Medien geprägt. Die Arbeit an Tablets und mit Clouddiensten ist für Kinder und Jugendliche faszinierend und führt bei den jungen Menschen zu einer besonderen Motivation und Kreativität, die sich für den Unterricht langfristig nutzen lässt.

Durch den Einsatz von iPads im Unterricht wird eine mobile Bildungsumgebung geschaffen, die es den Lehrkräften erlaubt, vermehrt auf schüleraktivierende Unterrichtskonzepte zurückzugreifen und die Schüler individuell zu fördern. Neben allen Vorteilen, die die digitale Welt mit sich bringt, sind Jugendliche aber auch deutlichen Risiken, z.B. in sozialen Netzwerken ausgesetzt. Die tägliche Arbeit mit den Tablets im Unterricht schärft bei den Schülern die Wahrnehmung der Gepflogenheiten im Netz und erweitert das Urteilsvermögen darüber.

Gründe für die Arbeit mit iPads

Wenn die jungen Menschen ihre schulische Ausbildung beendet haben, stellt die Berufswelt hohe Anforderungen an ihre Kompetenzen, auf die sie in der Schule vorbereitet werden müssen. Der sichere Umgang mit Programmen zur Recherche, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation sowie mit typischen Clouddiensten wird bei Schulabgängern als selbstverständlich vorausgesetzt.

Das Anne-Frank-Gymnasium hat daher die Medienerziehung seiner Schüler erweitert, indem seit dem Schuljahr 2014/2015 alle Schüler, die neu in die Jahrgangstufe 5 eintreten, mit iPads ausgestattet werden. Die Lehrkräfte planen und gestalten ihren Unterricht so, dass die digitale Lernumgebungen in einer didaktisch und pädagogisch reflektierten Art und in angemessenem Umfang eingesetzt werden, ohne dass der Einübung der klassischen Kulturtechniken zu wenig Raum eingeräumt wird.

Die iPads werden einerseits mit Hilfe von Sponsorengeldern, andererseits durch Elternbeiträge finanziert.

 

Konzeptionelle Umsetzung

In den ersten Tagen nach den Sommerferien erhält jeder Schüler der Eingangsklassen 5 ein iPad. Mit der Ausgabe des iPads beginnt eine dreitägige Projektphase, in der die Schüler mit dem grundsätzlichen Umgang des iPads und der schulischen Cloudplattform vertraut gemacht werden. In dieser Zeit haben auch die Eltern Gelegenheit, sich in der Schule mit Fachlehrkräften für den heimischen Umgang mit den iPads sachkundig zu machen.

Die Klassen 5 erhalten weiterhin pro Woche eine Stunde „Methodenlernen", in denen dezidiert der Einsatz des iPads im Unterricht geschult wird. Dazu gibt ein Lehrplan vor, was die Schüler zu welchem Zeitpunkt können sollen. In den Folgeklassen wird das schulinterne Medienkonzept altersgerecht fortgeführt. An zahlreichen Ankerpunkten in der Schullaufbahn und im Schulleben oder auch zu bedarfsbezogen Gelegenheiten werden vertiefende Webinare, Workshops oder Projekte angeboten, die speziell das Digitale thematisieren. Dazu gehören beispielsweise Webinare zum Internetrecht, Workshops zur Umsetzung der Facharbeiten oder Elternabende zur Medienbegleitung und Medienerziehung.

Das Tablet und die teils kollaborativen Clouddienste sind längst zu einer selbstverständlichen Erweiterung und Ergänzung klassischer Schreib- und Organisationsutensilien geworden. Sie werden täglich eingesetzt und ebenso gewinnbringend wie auch reflektiert benutzt.


 

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