FLL 2018/19 Teams "AuF Geht's" und "AuF Geht's junior" gemeinsam

Unsere Teams "AuF Geht's" und "AuF Geht's junior" nahmen am Samstag, 12.01.2019, am Robotik-Wettbewerb FIRST LEGO League in Rheine teil. Das Teilnehmerfeld aus 10 Teams war in diesem Jahr außergewöhnlich stark besetzt. Am Ende freute sich das Team "AuF Geht's" (Klassen 6-8), das sich zwischenzeitlich Hoffnungen auf einen Halbfinaleinzug beim "Robot-Game" machen konnte, über einen dritten Platz in der Kategorie "Forschungsauftrag". Das Team "AuF Geht's junior" (Klassen 5-7) zeigte im Verhältnis zur größtenteils deutlich älteren Konkurrenz beeindruckende Läufe im "Robot-Game" und freute sich dort über einen 7. Platz. Aufgrund ihres Auftretens im Bereich "Teamwork" wurden sie auch für den Sonderpreis der Jury nominiert.

Auch der WDR berichte in der WDR Lokalzeit am Samstagabend vom Wettbewerb. Der Beitrag (in der Sendung von 1:13 min. bis 4:16 min.) zeigt im Einspieler als erstes die Roboter unserer beiden Teams (zunächst den Kettenroboter des Junior-Teams, dann die Astronauten-Rutsche, die vom Roboter des älteren Teams ausgelöst wird), sowie später Elterninterviews mit einigen der uns begeitenden Elternteile.

Der Beitrag steht in der Mediathek des WDR leider nur bis zum 19.01.2019 zum Abruf bereit und darf aus Urheberrechtsgründen nicht auf unserer Internetseite angeboten werden. Wer den Beitrag für sich persönlich archivieren möchte, kann dies z.B. über die Internetseite von MediathekWebView erledigen (dort über die Filmklappe rechts in der Zeile der Sendung; falls der Beitrag beim Klick auf das Diskettensymbol startet, hilft ein rechter Mausklick).


Bild: Prokuristin Birthe Dobslaff und Schulleiter Marcel Damberg unterzeichnen den Kooperationsvertrag.
Dahinter von links nach rechts: Thorsten Kluger, Silke Dobslaff, Maik Bäumer, Melanie Schmitz, Marius Gregg.

Am Dienstag (27.11.) vergangener Woche wurde eine fünfköpfige Delegation des Anne-Frank-Gymnasiums in dem großzügigen und offenen Gebäude der Firma Thermo Sensor empfangen, das seit Januar der neue Firmensitz im Wahrbrink ist. Schon in den Herbstferien hatte man sich in kleinerem Kreis getroffen, um die Möglichkeiten einer Kooperation auszuloten. Schnell war man sich einig, dass beide künftigen Partner voneinander profitieren können: Das AFG war an die Firma Thermo Sensor heran getreten, um das schuleigene MINT-Profil (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu stärken. Schulleiter Marcel Damberg hatte zur Unterzeichnung des Kooperationsvertrages auch Marius Gregg mitgebracht, der als Lehrer am AFG für die Studien- und Berufsorientierung der Schüler zuständig ist. Birthe Dobslaff, Prokuristin bei Thermo Sensor, zeigte sich begeistert: „Wir bieten auch duale Studiengänge an“, nannte sie eine von vielen Möglichkeiten der Verzahnung mit der Firma. Eine andere Chance sehen die Kooperationspartner in Praktika, die einerseits dem/der Praktikanten/in einen tiefen Einblick in die Berufswelt geben, andererseits „ergibt sich durch frische Herangehensweise eines Praktikanten an eine Aufgabenstellung auch immer ein neuer Einblick für uns“, so Dobslaff.
Ähnlich verhält es sich mit den sogenannten Facharbeiten, die die Gymnasiasten in der 11. Jahrgangsstufe schreiben. Für den Physik-Leistungskurs ergaben sich sofort zwei Themen mit Anknüpfungspunkten zur Temperaturmesstechnik, wie sie bei Thermo Sensor entwickelt, konfektioniert und kalibriert wird. „Labor-Nachmittage bei einem Unternehmen wie diesem werten die Facharbeit natürlich enorm auf und zeigen den Schülern, dass man mit genügend Engagement schnell mitten in der Forschung und Entwicklung landen kann“, schildert die betreuende Physiklehrerin Melanie Schmitz einen möglichen Gewinn für das städtische Gymnasium. Andere Anknüpfungspunkte sehen beide Seiten auch bei der Robotik und Informatik, die am AFG bald auch in der Oberstufe fortgeführt werden soll. „Die Planungen sind in vollem Gange, so dass wir im Schuljahr 2020/21 starten können.“, berichtet Informatiklehrer Maik Bäumer.
Sowohl Schulleiter Marcel Damberg als auch sein Stellvertreter Thorsten Kluger sind sich sicher, dass durch eine derartige Kooperation, wie sie auch vor kurzem mit der Hochschule Hamm-Lippstadt geschlossen wurde, das mathematisch-naturwissenschaftliche-technische Profil am AFG für die Schülerinnen und Schüler attraktiver und die Schule noch offener wird. „Dabei dürfen wir nicht unerwähnt lassen, dass wir schon ein hervorragendes Sprachen-Profil haben, das mit seinen Schüleraustauschen in den vergangenen Wochen unser Motto >>Wir verbinden Welten<< in die USA und nach Frankreich getragen hat.“, so Damberg. Kluger ergänzt: „Sprachkenntnisse und der Blick in die Welt sind für ein Unternehmen wie Thermo Sensor sicherlich auch nicht von Nachteil. Das zeigt, wie vernetzt auch all’ diese Bereiche sind.“


(Foto: Woldorf, HSHL)

Das Anne-Frank-Gymnasium hat eine Kooperation mit der Hochschule Hamm-Lippstadt vereinbart. Unser Schulleiter Marcel Damberg sowie HSHL-Präsident Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld unterzeichneten am Mittwoch, 21.11.2018, den Kooperationsvertrag. Von künftigen Praktika und Betreuungen bei Facharbeiten werden beide Seiten profitieren, zeigten sich die an der Unterzeichnung beteiligten Professor(inn)en und Lehrkräfte überzeugt. Zahlreiche Anknüpfungspunkte sieht man vor allem im MINT-Bereich. Informatik, Naturwissenschaften und Technik verbindet die HSHL in zahlreichen interessanten Projekten und Studiengängen vor allem zu interdisziplinären Disziplinen wie "Sport- und Gesundheitstechnik". Dass auch das "M" in "MINT" - die Mathematik - in all dem ein integraler Bestandteil ist, verdeutlichte Prof. Dr. Peter Britz bei einer ausführlichen Campusführung den MINT-Fachlehrkräften des AFG am Tag vor der Vertragsunterzeichnung (siehe Bilderstrecke). Die hervorragend ausgestatteten Labore beeindruckten die angereisten Kollegen enorm und regten sofort zu zahlreichen vertieften Gesprächen mit den Forschenden, Lehrenden und Lernenden der HSHL an. Am Ende des Tages hatten sich zahlreiche Anknüpfungspunkte an den eigenen Unterricht und wohl auch so manches Facharbeitsthema herauskristallisiert.

Die HSHL zeigt zudem besonderes Interesse am Konzept der digitalen Bildung am AFG. Da wir am Goetheweg in Werne innovative Konzepte entwickelt und solide implementiert haben, zeigt ein vertiefter Einblick ins AFG den Verantwortlichen der HSHL, mit welchen Digitalkompetenzen künftige Studierende ihr Studium beginnen und bewältigen könnten.

--> Veröffentlichung zur Kooperation von der HSHL
--> Artikel der Ruhrnachrichten