Tolle Ideen, aber leider kein Weiterkommen - so lässt sich die diejährige World Robot Olympiad (WRO) für unsere Teams zusammenfassen. Beim Regionalentscheid in der "Open Category" trat das rein männlich besetzte Team aus Sören Kammann, Matthias Peters und Moritz Bußkamp (s. Foto, v.l.n.r) mit einem Rundumpaket für die smarte Mensa an: In einem Webshop ließen sich die Bistro-Artikel vorbestellen, die dann passgenau und frisch vom Mensateam zubereitet in den Auslieferungsroboter gelegt werden konnten. Zur Pausenzeit sorgt dann das Auslieferungssystem dafür, dass man nur noch seinen persönlichen Blink-Code mithilfe eines Smarthphones oder Tablets vor das Gerät halten muss, um schnell seine bestellten Artikel zu bekommen. Dies entzerrt das Warten in den Pausenzeiten und führt dank passgenauer Zubereitung dazu, dass weniger Lebensmittel weggeworfen werden müssen. Die Jury sah allerdings im Wesentlichen den Robotk-Gedanken und weniger die dahinter liegende Infrastruktur, so dass es nicht für ein Weiterkommen auf Bundesebene reichte.

Eine Woche später, am 18. März, startete ein reines Mädchen-Team aus Erprobungsstufenschülerinnen in der "Regular Category" in Gronau-Epe. Hier galt es, auf einem Spielfeld verschiedene Figuren zu erkennen, passgenau anzufahren und auf verschiedene Plätze der "Stadt" je nach Farbgebung zu verteilen. Auch eine zuvor unbekannte Zusatzaufgabe musste bearbeitet werden. Darauf war man durch einen aufwändigen Greif-Mechanismus optimal vorbereitet. Leider war es unter anderem dieser Greifmechanismus, der nach dem Zusammenbau des Roboters vor Ort (er musste komplett zerlegt und ohne Aufbauanleitung mitgebracht werden) nicht optimal funktionierte und so den Roboter auf dem WRO-Spielfeld in allen Spielrunden ausbremste.
Beide Teams haben eine Menge Erfahrung gesammelt. Schon jetzt fiebern alle WRO-Teilnehmer zusammen mit den übrigen Robotik-AGlern dem Start der neuen Saison in der "FIRST LEGO League" entgegen. Ab August heißt es dann: "City Shaper - Gestaltet das Bauen der Zukunft".