Wie lässt sich die Wahrnehmung über das Menschliche Auge austricksen? Wie entstehen eigentlich Farben? Wo müssen die Spiegel stehen, die das Licht durchs Labyrinth führen?

Diese Fragestellungen standen bei der Forscherwerkstatt Optik in den Physikräumen des Anne-Frank-Gymnasiums im Vordergrund. Alle Viertklässler der Werner Grundschulen nahmen am Dienstag und Mittwoch die Gelegenheit war, ein bisschen Weiterführende-Schule-Luft zu schnuppern und ihren Forscherdrang auszuleben. Nebenan, in den Chemieräumen, ging es "sauer und seifig" zu. Experimente, die auch zu Hause nachgestellt werden können, zeigten Möglichkeiten zum Entfärben von Smarties und Cola genauso wie einen chemisch angetriebenen sprudelnden Vulkan. Auch hier waren die Grundschüler eifrig und begeistert am Werk. Betreut wurden die Physik- und Chemiexperimente sowohl von Fachlehrkräften als auch von Oberstufenschülern.

Ein Stockwerk höher besuchten alle Viertklässler auch eine der beiden Robotik-Werkstätten. Mit der Unterstützung einiger Schülerinnen und Schüler des MINT-Zweiges der Jahrgangsstufe 6 und der Robotik-Lehrkräfte programmierte jede Viertklässlerin und jeder Viertklässler den eigenen Lego-Roboter. Die am iPad erstellten und auf den Roboter übertragenen Programme bewirkten, dass die Roboter Gegenstände finden und einfangen konnten, aber auch ihren Weg über bestimmte Markierungen zu finden, ohne über die Tischkante zu fallen - was zumindest beinahe immer gelang.

--> Online-Artikel der RN (mit Fokus auf die erstmals stattgefundene Chemie-Werkstatt) mit Fotostrecke