Weltweit sind die Gewässer gefüllt mit Plastik und sorgen teilweise für die starke Gefährdung der Tiere, sowohl im Wasser, als auch an Land.

Deshalb haben wir, der Erdkunde-LK des Anne-Frank-Gymnasiums, uns Gedanken darüber gemacht, wie wir effektiv zur Besserung dieses Zustandes beitragen können. Dabei sind wir auf das Projekt „Plastikpiraten“ gestoßen, welches zur Forschung über die Verbreitung des gefährlichen Mikro - und Makroplastiks beiträgt. Das Projekt ist eine „Citizen-Science-Aktion“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für Schulklassen im Deutschland, welche in einem Gewässer in der Nähe den Plastikgehalt untersuchen, in unserem Fall die Lippe. Durch das Unterteilen in fünf verschiedene Gruppen mit unterschiedlichen Aufgabenbereichen gelang es uns, zu einem zugleich enttäuschendem, sowie ernüchterndem Ergebnis zu gelangen. Denn, zwar ist in der Lippe kein Mikroplastik vorhanden, doch absichtlich abgelagerte Plastikteile fanden wir am Flussufer trotzdem. Unsere Ergebnisse werden nun an das Bundesministerium gesendet, wodurch eine Karte über den Plastikgehalt in um Gewässer herum mit Hilfe der anderen Klassen erstellt werden kann.

Dieses Projekt hilft vielleicht nicht sofort bei der Verringerung des Plastikgehalts in den Gewässern, jedoch wird einem so bewusst, dass wir deutlich mehr auf unsere Umwelt und wie wir damit umgehen achten sollten.

Marie Schneider