Was ist eigentlich Maschinenbau? Diese Frage stellten sich 22 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 bis 12 des Anne-Frank-Gymnasiums. Um sich näher mit dem Thema beschäftigen zu können, ermöglichten die MINT-Koordinatorin Julia Krickau und der Studien- und Berufskoordinator Marius Gregg vergangenen Mittwoch eine Fahrt zur EMO, der weltweit größten Messe für Metallbearbeitung, in Hannover. Auf der Messe bekamen sie Einblicke in die Fertigung eines Formel-1-Wagens, in die Produktion der Einzelteile und konnten dank Virtual-Reality-Brillen und einem umgebauten Wagen selbst zum Rennfahrer werden. Aber auch Firmen aus den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau, Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrttechnik, Schiffbau und Medizintechnik waren vertreten.
Gestiftet wurde die Fahrt von der „Nachwuchsstiftung Maschinenbau Bielefeld“, die sowohl die Kosten für die Busfahrt, als auch den Eintritt übernahmen.
„Das Ziel ist es, den MINT-interessierten Schülerinnen und Schülern Einblicke in die vielfältigen und zukunftsweisend MINT-Berufe aufzuzeigen. Insbesondere freut es mich, dass ein Drittel der Teilnehmer weiblich sind, da die Frauen in dieser Branche in der Unterzahl sind“, so Julia Krickau. „Ich habe viele neue Eindrücke gewinnen können und neue Berufschancen kennengelernt, das war schon sehr interessant“, berichtete Silas Grote. „Die Aktion sollte wiederholt werden, ich habe eine Menge über Maschinenbau gelernt und konnte coole Verfahren und Geräte sehen“, erzählte Sophia Schadrina begeistert.
Aufgrund der positiven Rückmeldungen aller Teilnehmer bemühen sich Julia Krickau und Marius Gregg diese Fahrt im nächsten Jahr zu wiederholen.

(Beitrag von Nadine Sobotzik)