Marcel Damberg (SL AFG Werne), Hinrich Fock (IT-Koordinator TMG Oelde), Thorsten Kluger (stellv. SL AFG Werne), Katharina Kleinewillinghöfer (Medienkoordinatorin TMG Oelde), Dr. Birte Güting  (SL Schillerschule Bochum), Meinolf Thiemann (SL Städt. Gymnasium Ahlen), Felicitas von den Meden (Koordinatorin für Unterrichtsentwicklung und Medien Schillerschule Bochum), Katharina Braukmann (Ganztagskoordinatorin Städt. Gymnasium Ahlen), Sebastian Wollmann (IT-Koordinator Städt. Gymnasium Ahlen)

Als digitale Modellschule der Bezirksregierung Arnsberg bringt sich das Anne-Frank-Gymnasium Werne jetzt weiter überregional mit seinen Kompetenzen zur digital gestalteten Bildung ein, die im Zeitalter digitaler Transformationsprozesse einen herausragenden Stellenwert hat. Mit drei weiteren Schulen, dem Schiller-Gymnasium Bochum (Preisträger  Deutscher Schulpreis 2019), dem Städtischen Gymnasium Ahlen und dem Thomas-Morus-Gymnasium Oelde bildet das AFG als sogenannte Referenzschule ein Netzwerk im Rahmen des Programms des Schulministeriums "Zukunftsschulen NRW - Netzwerk Lernkultur. Individuelle Förderung". Mit dem Ziel der gegenseitigen Unterstützung, um die Digitalisierung innerhalb der Netzwerkschulen auf einen zukunftsweisenden und nachhaltigen Stand zu bringen, gehen die vier Schulen ab 01.08.2020 ans Werk. Dies gilt sowohl für technische, personelle, methodische und didaktische Fragestellungen und Ausrichtungen. Die gegenseitige Unterstützung in unterschiedlichen Projekten, die bei verschiedenen Netzwerktreffen an den Schulen  im Wechsel bearbeitet werden, stehen klar im Vordergrund und werden nach zwei Jahren veröffentlicht.
Spätestens im Sommer des nächsten Jahres werden am AFG und der Schillerschule alle Schülerinnen und Schüler in allen Jahrgangsstufen und Klassen über ein eigenes iPad verfügen. Thorsten Kluger, stellvertretender Schulleiter und Projektleiter am AFG: „Von unseren tollen Erfahrungen sollen alle Schulen und Schulträger profitieren. Fehler, die wir in unserem Prozess in den letzten Jahren gemacht haben, müssen andere Schulen wiederum nicht erleben.“
Am Donnerstag unterzeichneten die Schulleitungen und Kompetenzteams der beteiligten Schulen am AFG Werne die Kooperationsvereinbarung. Nach Sondierungsgesprächen über den genauen Netzwerkfahrplan wurde der digital gestaltete Unterricht in zwei Klassen in den Fächern Deutsch und Latein besucht. Mit der Netzwerkarbeit wird bereits vor dem Startschuss im Sommer begonnen.

„Zukunftsschulen NRW – Netzwerk Lernkultur Individuelle Förderung“ ist seit 2013 ein Angebot an interessierte Schulen aller Schulformen, die ihre Unterrichts- und Schulentwicklung in Netzwerken in Zusammenarbeit mit Referenzschulen am Leitbild der individuellen Förderung ausrichten wollen. Im Sinne der Verankerung werden die Ergebnisse der Netzwerkarbeit allen Schulen Nordrhein-Westfalens zur Verfügung gestellt und auf der Homepage des Netzwerks Zukunftsschulen NRW veröffentlicht.