UFC bedeutet „Umweltmonitoring und forensische Chemie“. Das ist ein interdisziplinärer Studiengang unseres Kooperationspartners HSHL.
Studierende des 4. Semesters richten ein Mal im Jahr diese Tagung unter Leitung von Frau Prof. Dr. Stephanie Sielemann in Hamm aus. Dabei referieren die Studierenden über ihre Projektarbeiten aus dem Gebiet der instrumentellen Analytik. Mittels modernster Messwertverfahren können Giftstoffe, aber auch Spurenelemente und viele anderen Substanzen genau in Pflanzen, Nahrungsmitteln, Getränken, Gesteinen etc. nachgewiesen werden. Nachdem im letzten Jahr coronabedingt die Veranstaltung ganz ausgefallen ist, startete diese am Freitag, 25. Juni, um 11 Uhr via Webex zum ersten Mal digital.
Schülerinnen und Schüler der EF und Q1 aus den Biologie-, Chemie- und Projektkursen haben sich in der Unterrichtszeit mit ihren Lehrkräften und individuell am Freitagnachmittag eingeloggt, um die Tagung zu verfolgen. Begonnen wurde mit dem Nachweis von Kupfer und Chrom als Schwermetallvertreter in Textilien. Cadmium in Schokolade und die Analyse von Alpaka-Kacke aus dem Tierpark Hamm standen ebenfalls auf dem Programm, das durch Gastvorträge von Referentinnen und Referenten aus Wirtschaft und Forschung gewürzt wurde.

Zum Abschluss gegen 17 Uhr standen die Qualitätsanalysen von Olivenöl und Rotweinen auf dem Programm, ein schöner Abschluss für das sonnige Wochenende mit Salaten, einem Wein und Grillgut. Die Schülerinnen und Schüler freuen sich auf jeden Fall, im Rahmen von Fach- und Projektarbeiten die sehr gute Ausstattung des Kooperationspartners HSHL – so Corona es zulässt – wieder nutzen zu können.